
Ansicht der Möbelfabrik Bernard Stadler von Westen (Briefkopf, Dokument datiert auf den 12. April 1905).
In den Folgejahren ist auch der Garten links sowie die Fläche hinter dem modernen Anbau links bebaut worden.
Der Marienplatz in Paderborn, bis 1904 der Kettenplatz, im Wandel der Zeit
Der Marienplatz, heute im Zentrum der Altstadt Paderborns gelegen, hat sich seit seiner Anlage und Bepflanzung zu einem Ort des Innehaltens entwickelt. An Sommertagen bietet er im Schatten der Bäume die Möglichkeit, in angenehmer Gesellschaft ein erfrischendes Eis zu genießen. Häufig werde ich auf die, vielen Mitmenschen verständlicherweise nicht bekannte Vergangenheit des Platzes angesprochen. Da der Marienplatz für fast siebzig Jahre auch die Heimat der Werkstätten Bernard Stadler war, möchte ich ihm an dieser Stelle etwas Raum geben, um die wechselvollen Zeiten in kurzen Punkten zu beleuchten und anhand des mir vorliegenden Bildmaterials die jüngere Vergangenheit für den Interessierten erfahrbar und nachvollziehbar zu machen. Viele dieser Punkte sind eine enorme Hilfe zur genaueren oder ergänzenden Datierung des Bildmaterials.
Das Bildmaterial ist in folgende Abschnitte gegliedert:
Wesentliche Ereignisse am Kettenplatz = Marienplatz
Die Stadt Paderborn und die alte Markkirche bis 1784
Johann Wolfgang von Goethe in Paderborn am Kettenplatz am 12. Dezember 1792
Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen (ab 1840 König Friedrich Wilhelm IV) am Kettenplatz 1836 und 1839
Der Kettenplatz in Fotografien ab 1862
Der Kettenplatz in Fotografien seit der Umgestaltung ab März 1902
Der Marienplatz in Fotografien nach dem Brand in den Werkstätten Bernard Stadler ab 1929
Der Marienplatz in Fotografien nach Ende des II. Weltkriegs ab 1945
Der Marienplatz in Fotografien nach der erneuten Umgestaltung 1977 (mit Umsetzung der Mariensäule) bis heute (2026)

Bekanntmachung der Änderung des Straßennamens
von „Kettenplatz“ auf „Marienplatz“ per 1. Oktober 1904.
Wesentliche Ereignisse am Kettenplatz = Marienplatz
Um 1165: Erste Erwähnung der Marktkirchpfarrei (auch Markkirche genannt, Kirchenpatron: St. Pancratius) in der Vita Meinwerci, Kapitel CLVII, entstanden um 1165 (Biografie des Paderborner Bischofs Meinwerk, geboren um 975, verstorben 1036 in Paderborn). Die Markkirche war damit eines der ältesten Gebäude Paderborns, dessen Erbauung gewöhnlich dem zweiten Paderborner Bischof, dem heiligen Badurad (815 - 860) zugeschrieben wird.
11. Juli 1784: Letzter Gottesdienst in der alten Markkirche. Die städtische Turmnachtwache, bis dahin „seit undenklichen Zeiten“ auf dem Turm der Markkirche untergebracht, waltete ab 1786 ihres Amtes auf dem Domturm, bis dieser infolge eines Blitzschlags am 11. Januar 1815 in Brand geriet.
19. Juli 1784: Beginn der Abbrucharbeiten. Der Bauschutt diente zur Erhöhung des Weges von der fürstlichen Residenz Neuhaus bis zur Paderbrücke um mehrere Fuß. 1798 wurde das Haus Hesse in der Westernstraße 26 (später: Haus Schlechtendahl) zum größten Teil aus den Steinen der Markkirche aufgeführt (die Fassade ist nach Umsetzung im Jahre 1956 heute am Domplatz 18 zu finden und ist unter Nr. 79 in der Liste der Baudenkmäler Paderborns geführt). Der Platz wurde geebnet, mit Pfählen und Ketten umgeben und hieß seitdem Kettenplatz.
14. November 1792: Waren die Pfähle zum Teil lose, die daran hängenden Ketten sämtlich von einem Pfahl bereits losgerissen und eine Kette bereits entwendet. Die Ketten wurden dann zwecks Verkauf entfernt.
Ab 1792 bis 1826 : In dieser Zeit war der Kettenplatz „wüst und leer“.
12. Dezember 1792 (Mittwoch): Johann Wolfgang von Goethe und sein Diener Paul Goetze legen auf der Durchreise nach Weimar im Postamt der „Hochfürstlich-paderbornische fahrende Post“ am Kettenplatz B 223/Marienplatz 12 eine Pause ein und speisen für 4 Groschen in Daltrops Hof („Zehrung“). Zudem entrichten sie dort das „Postgeld“ (2 Taler und 16 Groschen für Kutsche und Pferde: 8 Groschen pro Pferd und Meile als Extra-Post-Pferde, also ein Vierspänner für 2 westfälische Meilen) nebst 4 Groschen „Schmiergeld“ (für die Radachsen) und 12 Groschen „Trinkgeld“ (Lohn des Postillons). Danach zügige Weiterfahrt bis Lichtenau. Goethe und Goetze reisten demnach per „Extra-Post“, da die reguläre Verbindung Richtung Kassel Donnerstags erfolgte.
22. Juni 1796: Antrag auf Bepflanzung des Kettenplatzes mit Bäumen und Aufstellung einer Statue des Patrons St. Pancratius. Die Akten schweigen über den weiteren Verlauf.
15. Februar 1823: „Supscriptions-Anzeige und Plan“ zu einem dem Fürstbischof Franz Egon gewidmeten Denkmals auf dem Kettenplatz. Die Subskription blieb ohne Erfolg.
1826 bis 1839: Einrichtung des Kettenplatzes zu einer Wiesenanlage, umgeben von einem Gitter, durch den Grafen von Westphalen.
19. September 1836: Der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm (regierte ab 1840 als König Friedrich Wilhelm IV von Preußen) logiert mit Gefolge am Kettenplatz B 223/Marienplatz 12, in der alten Post bei Herrn Daltrop (ab Januar 1837 dann „Zum Römischen Hofe“ genannt) während seines Aufenthalts in Paderborn anläßlich eines Manövers.
22. Juni 1839: Der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm (regierte ab 1840 als König Friedrich Wilhelm IV von Preußen) logiert ein zweites Mal mit Gefolge am Kettenplatz B 223/Marienplatz 12, bei Herrn Daltrop im „Römischen Hofe“ während seines Aufenthalts in Paderborn. Paderborn feiert die Anwesenheit des Kronprinzen mit einer Illumination der Stadt. Seine beiden vorherigen Besuche in Paderborn erinnert König Friedrich Wilhelm IV bei seiner Rede in Paderborn am 21. Juli 1853 anläßlich der Einweihung der Bahnstrecke Paderborn - Warburg.
Herbst 1839: Entfernung des den Platz umgebenden Gitters und Bepflanzung des Kettenplatzes mit Lindenbäumen durch die Stadt, nach erfolgter Zustimmung der Stadtverordneten.
27. November 1855: Ersuchen bei dem Kirchenvorstand der Marktkirche zur Einrichtung des Platzes und Errichtung eines Denkmals „in honorem immaculatae conceptionis B. M. V.“ Die Genehmigung wurde 2 Tage später erteilt.
1858: Beginn der Arbeiten in Form von Ausgrabungen zwecks Legung der Fundamente.
28. Mai 1860 (Pfingstmontag): Grundsteinlegung zur Mariensäule durch Bischof Konrad Martin.
8. Dezember 1861: Feierliche Enthüllung und Einweihung der Mariensäule durch Bischof Konrad Martin. Architekt: Dom- und Diözesanbaumeister Arnold Güldenpfennig, Paderborn. Ausführung der Figur: Bildhauer Professor Caspar von Zumbusch, München. Ausführung der Säule: Bildhauer Hellweg, Paderborn. Gesamtkosten: 5.000 Taler.
2. April 1862: Ausschreibung des Gitters um die neue Mariensäule. Per 1. November 1862 war dieses Gitter erstellt, aber noch nicht montiert.
4. April 1862, morgens: Entfernung von 4 der 1839 gepflanzten Linden. Die Aktion sorgte für Aufsehen sowie für ein gerichtliches Nachspiel, das 1864 publiziert worden ist („Vier Lindenbäume und Vier Erkenntnisse, oder die Mariensäule in Paderborn“ von Joseph Felix Schmidt, Königlicher Kreisgerichtsrat).
Herbst/Winter 1862/1863: Aufnahme der ältesten bislang bekannten fotografischen Stadtansicht Paderborns mit der ursprünglichen Mariensäule, umgeben von dem provisorischen Holzzaun (die Aufstellung des Gitters erfolgte nach November 1862).
7. September 1892: Beginn der Abbrucharbeiten der bisherigen Mariensäule aufgrund massiver witterungsbedingter Schädigung der neugotischen Elemente. Die originale Marienfigur von 1861 wird in die neue Mariensäule integriert. Architekt: Dom- und Diözesanbaumeister Arnold Güldenpfennig, Paderborn.
31. Dezember 1892: Abbau des die Mariensäule umgebenden hohen Gerüsts. Die Arbeiten sind jedoch noch nicht abgeschlossen und die Mariensäule weiterhin bis Juni 1893 von einem Bretterverschlag umhüllt.
21. Juni 1893: Die Mariensäule steht wieder frei.
1. August 1893: In den Nischen der Mariensäule werden die vier Heiligenfiguren aufgestellt (St. Liborius, hl. Kaiser Karl der Große mit Krone, St. Meinolphus von Böddeken, hl. Kaiser Heinrich II mit Blattkrone). Ausführung: Bildhauer J. Hellweg
März 1902: Beginn der Neugestaltung des Kettenplatzes. Fällung der alten, 1839 gepflanzten Linden. Vier Linden wurden bereits am 4. April 1862 entfernt.
10. März 1902: Verkauf des alten eisernen Gitters, das die Mariensäule umgab.
2. Oktober 1902: In der Presse wird beklagt, daß die neuen Gitter noch nicht angebracht seien.
22. November 1902: Die vorderen Gitter zur Westernstraße nebst der vier Basen für die ersten vier Kandelaber sind nun fertig.
Vor August 1903: Montage von 4 der insgesamt 12 Gas-Kandelabern, die durch den königlichen Kommerzienrat Emil Paderstein, Stadtverordneter der Stadt Paderborn von Januar 1901 bis zu seinem Wegzug am 31.12.1910, der Stadt gestiftet werden.
Mai 1904: Zunächst provisorische Montage von 2 weiteren Gas-Kandelabern (von dann insgesamt 6 Kandelabern am Kettenplatz) an der der Abdinghofkirche zugewandten Seite des Kettenplatzes (rechts von dem Haus Kettenplatz Nr. 8 und vor dem Haus Kettenpatz Nr. 12). Diese werden schließlich vor den Häusern Kettenplatz Nr. 8 und Kettenplatz Nr. 18 fest installiert. Die weiteren gestifteten Kandelaber finden in der Stadt ihren Platz.
1. Oktober 1904: Änderung des bisherigen Straßennamens „Kettenplatz“ in „Marienplatz“.
23. Juli 1909: Passend zu Libori 1909 erhält die Mariensäule zusätzlichen Schmuck in Form von vier Engeln mit Spruchbändern. Ausführung: Bildhauer Ferdinand Mündelein, Paderborn. Zudem werden die vier Heiligenfiguren in den Nischen und die Kapitelle ausgebessert und das Postament gereinigt.
Ende 1910: Montage der neuen Bogenlicht-Lampen, ihrem Aussehen nach auch „Bogenlicht-Krummstäbe“ genannt.
1938: Aufruf „Weg mit dem alten Eisen“, dem auch die Umzäunung sowie die 6 Kandelaber zum Opfer fielen.
1945: Zerstörung Paderborns durch massive Bombenangriffe während des II. Weltkriegs. Die Mariensäule blieb, bis auf die zunächst abgefallenen aber sichergestellten Hände, erhalten. Der Marienplatz wurde der Anlage von 1902 folgend in der Folgezeit wieder instand gesetzt.
1977: Umgestaltung des Marienplatzes einschließlich Umsetzung der Mariensäule zur heute (2026) bestehenden Anlage des Marienplatzes.
2017: Restaurierung der Mariensäule.
Ergänzungen folgen.

Ansicht der Markkirche auf dem heutigen Marienplatz im Jahre 1783, abgebrochen 1784. Links davon der Daltrop’sche Hof, seit 1863 Eigentum von Bernard Stadler.
Später bekannt als das alte Haupthaus der Werkstätten Bernard Stadler. Rechts davon das Heising’sche Haus.
Die älteste erhaltene Ansicht der Stadt Paderborn. Kupferstich von Matthäus Merian des Älteren (1593 - 1650) aus der Topographia Westphaliae 1647.
Die Markkirche auf dem heutigen Marienplatz ist rechts neben der gut erkennbaren Abdinghofkirche (zwei Türme).

Ansicht der Stadt Paderborn von Norden. Kupferstich von Johann Georg Rudolphi (1633 - 1693) aus der Monumenta Paderbornensia
von Fürstbischof Ferdinand Freiherr von Fürstenberg (1626 - 1683), 2. Ausgabe 1672.
Die Markkirche auf dem heutigen Marienplatz ist mit der Ziffer 6 versehen.
© Digitalisat der Universitätsbibliothek Paderborn, Uniform Resource Name (URN): urn:nbn:de:hbz:466:1-7830, Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
Ausschnitt aus dem obigen Kupferstich von 1672. Der zweite Turm von rechts ist der Turm der Markkirche (Ziffer 6).
Darunter der Ausschnitt der Beschreibung zu Ziffer 6.
Johann Wolfgang von Goethe in Paderborn am Kettenplatz am 12. Dezember 1792:


Aus dem Rechnungsbuch Goethes vom 12.12.1792, festgehalten durch seinen Diener Paul Goetze:
in Paderborn Postgeld: 2 Taler 16 Groschen, Schmiergeld: 4 Groschen,
Zehrung: 4 Groschen, Trinkgeld Postillon: 12 Groschen
Foto: © Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv (GSA), Signatur: GSA 34/X, 1, 2, Blatt 11.
Publikationsgenehmigung für diese Internetseite vom 16.02.2026.
Die vierspännige Paderborner Postkutsche, Ausschnitt aus dem Stahlstich unten von 1840.
Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1791
nach der Bleistiftzeichnung von Johann Heinrich Lips.
Der Dom zu Paderborn nach einem Stahlstich von Johann Poppel nach J.F. Lange aus dem Jahre 1840. Davor sieht man die Postkutsche, wie sie auch zu Goethes Zeiten fuhr.
Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen (ab 1840 König Friedrich Wilhelm IV)
am Kettenplatz 1836 und 1839:
Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen, Brustbild aus dem Jahre 1831.
Veröffentlichung der Ankünfte von Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen bei Daltrop am Kettenplatz im September 1836 und Juni 1839
im Paderbornschen Intelligenzblatt.
Der Kettenplatz in Fotografien ab 1862:
Die Verbindungen der „Hochfürstlich-paderbornische fahrende Post“ ab/an Paderborn per 1792.


Paderborn, Marienplatz Nr. 12 und 14, aufgenommen im Mai 1904.
Hier sind der fünfte und sechste Kandelaber zu sehen, einer noch provisorisch vor dem Zaun stehend installiert, im Mai 1904. Der vor Haus Nr. 12 stehende Kandelaber ist schließlich vor Haus Nr. 18 installiert worden.
Paderborn, Marienplatz Nr. 12 und 14, mit dem Marienplatz, 1902,
während der Umgestaltung. Der Zaun ist noch nicht installiert.

Paderborn, Kettenplatz Nr. B 223 und B 222 im Jahr 1896. Zu sehen ist die 1892 - 1893 erneuerte neue Mariensäule.
Foto: © Stadt- und Kreisarchiv Paderborn / M1 Nr. 1986
www.werkstaetten-bernard-stadler.de

Die älteste bislang bekannte fotografische Stadtansicht Paderborns zeigt die ursprüngliche Mariensäule im Herbst/Winter 1862/1863 mit provisorischem Holzzaun, der später (frühestens nach November 1862) durch ein Eisengitter ersetzt wurde (die Einweihung erfolgte am 8. Dezember 1861), mit dem Daltrop'schen Hof im Hintergrund
(seit 31.12.1863 Eigentum von Bernard Stadler und später bekannt als das alte Haupthaus der Werkstätten Bernard Stadler). Eine Fotografie der Mariensäule, vermutlich diese, wurde am 28. Januar 1863 sowie am 11. Februar 1863 in der Presse als Kauffotografie beworben.
Foto: © Stadt- und Kreisarchiv Paderborn / M4 Nr. 22616
www.werkstaetten-bernard-stadler.de

Paderborn, Blick vom Rathausplatz auf den Kettenplatz, vor Juli 1888 von C. J. Ophoven
(Der Rathauskump wurde 1889 nach Änderung der Wasserversorgung umgestaltet).


Paderborn, Kettenplatz, auf einer frühen Lithografie-Ansichtskarte, offensichtlich nach dem obigen Foto von 1896 gezeichnet.
Links Kettenplatz Nr. 12 (Stadler), rechts Kettenplatz Nr. 10 (Neumann).







































Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN F221
Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN F55
Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN K65
Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN F104
Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN K89
Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN F123
Mit freundlicher Genehmigung.

Foto: © WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG PADERBORN K51
Mit freundlicher Genehmigung.
Nachfolgend ab der Umgestaltung ab März 1902:
Nachfolgend nach dem Brand in den Werkstätten Bernard Stadler ab 1929:
Nachfolgend nach der erneuten Umgestaltung 1977 (mit Umsetzung der Mariensäule) bis heute:
Nachfolgend nach Ende des II. Weltkriegs ab 1945:
Paderborn, Marienplatz, aufgenommen Winter 1902/1903.
Hier sind die noch freien Sockel für die ersten vier Kandelaber zu sehen.
Der Zaun ist nun installiert.
Paderborn, Marienplatz, aufgenommen nach Ende 1910, nun nach Montage der neuen Bogenlicht-Lampen, ihrem Aussehen nach auch „Bogenlicht-Krummstäbe“ genannt.
Paderborn, Marienplatz, als Mondscheinkarten, mit Kandelabern und Bogenlicht-Lampen.
Paderborn, Marienplatz, Ansicht der Werkstätten Bernard Stadler.
Nun ist der Schornstein des ab Juli 1913 neu gebauten Kesselhauses sichtbar.
Links: Paderborn, Marienplatz, mit Blick auf die neu geschaffene Marienstraße.
Nun ist ein Giebel und das Kino (Residenz) sichtbar, das am 3. August 1935 eröffnete.
Paderborn, Marienplatz, nun ohne Kandelaber und Metallzaun.
Auf der Ansicht rechts ist rechts neben Haus Heising nun die am 30.09.1928 eingeweihte Stadtsparkasse, Marienplatz 2 a, zu sehen.









Aufnahmedatum: 16. März 2025.
Aufnahmedatum: 16. März 2025.
Aufnahmedatum: 16. Januar 2025.
Aufnahmedatum: 8. Januar 2025.
Aufnahmedatum: 19. März 2024.
Aufnahmedatum: 4. Januar 2024.
Aufnahmedatum: 12. November 2023.
Aufnahmedatum: 12. November 2023.
Aufnahmedatum: 9. Juni 2023.


Aufnahmedatum: 29. Januar 2008.

Aufnahmedatum: 4. Januar 2026.
Aufnahmedatum: 4. Januar 2026.
Die vier im Sommer 1893 aufgestellten Heiligenfiguren der Mariensäule.
Von links: St. Liborius, hl. Kaiser Karl der Große (mit Krone), St. Meinolphus von Böddeken, hl. Kaiser Heinrich II (mit Blattkrone). Alle vier sind Schutzpatrone der Stadt Paderborn.
Aufnahmedatum: 20. Januar 2026.

Seitlich der Heiligenfigur zwei der vier 1909 angebrachten Engel an der Mariensäule.
Aufnahmedatum: 20. Januar 2026.

Die ursprüngliche Mariensäule, hier nun mit dem späteren Metallzaun, nach einem Holzstich von Carl Grote
aus dem Jahre 1882.


1908
1907
1906
1908
1904
Paderborn, Marienplatz, aufgenommen 1903.
Hier sind weiterhin die noch freien Sockel für die ersten vier Kandelaber zu sehen.
1902














